Eine Reise um die Welt: Die zweite Germersheimer Exchange Fair

Am 9. November 2018 fand zum zweiten Mal die Germersheimer Exchange Fair statt, eine Infomesse, bei der Studierende des FTSK sich aus erster Hand über Austauschmöglichkeiten und Partneruniversitäten informieren konnten. Eingeladen wurde dieses Jahr unter dem Motto „X-change your life!“. Es ist ein Motto, das verdeutlicht, wie nachhaltig sich ein Auslandsaufenthalt auf das eigene Leben auswirkt. Ein Auslandsaufenthalt bedeutet aber auch einen Austausch über das Leben – einen Austausch von Sprachen, Kulturen, Lebensweisen und Meinungen. Diesen Gewinn an Erfahrungen können Studierende nicht ohne Weiteres machen, wenn sie für die gesamte Zeit ihres Studiums an der Heimatuniversität bleiben. Dabei stellt doch gerade der Kulturaustausch einen zentralen Aspekt der Studiengänge des FTSK dar. Die diesjährige Exchange Fair sollte den Studierenden daher als erste Inspirationsquelle dienen und ihnen zeigen, was im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes möglich ist.

Durchgeführt wurde die Exchange Fair vom Akademischen Auslandsamt mit Unterstützung von AStA, StuPa und knapp 40 weiteren Helfern aus der Studierendenschaft. Die Gruppe der Helfer bestand aus momentanen Austauschstudierenden am FTSK und aus Regelstudierenden, die bereits Austauscherfahrungen an einer der etwa 100 Partneruniversitäten weltweit gesammelt hatten. Besser als jeder andere waren diese Helfer geeignet, ihren interessierten Kommilitoninnen und Kommilitonen von Land und Leuten, Studium und Leben an den vielen Partneruniversitäten zu erzählen.

Im mit Flaggen der verschiedenen Länder geschmückten Audimax waren entlang der Wände Stände aufgebaut worden. Kürbisse und bunte Blätter sorgten für eine gemütliche, herbstliche Atmosphäre. Nach Ländern verteilt saßen an den Ständen die Helfer und unterhielten sich mit Interessierten, zeigten ihnen Infomaterialen und Fotos von Partneruniversitäten und Städten, berichteten von eigenen Erfahrungen und gaben Tipps zur weiteren Planung eines Auslandsaufenthaltes. Es gab zudem einen Stand, an dem über die Möglichkeiten eines Auslandspraktikums informiert wurde. Natürlich waren auch die Vertreter des Akademischen Auslandsamtes vor Ort und beantworteten hilfsbereit alle Fragen. Ein Stand von AStA und StuPa gab Glühwein, Martinsgänse und Kuchen aus. Insgesamt war die Veranstaltung gut besucht, sodass sich die Studierenden immer wieder entlang der Stände reihten, wo sie sich informierten, Kontakte knüpften und Ideen austauschten. 

Da die Zahlen der Outgoings des FTSK in den letzten Jahren etwas nachließen, war es laut Dr. Torsten Dörflinger vom Akademischen Auslandsamt ein erklärtes Ziel der Exchange Fair, diesen Trend aufzuhalten. Sie sollte den Studierenden nicht nur zeigen, welche Bereicherung ein Auslandsaufenthalt darstellt, sondern auch verdeutlichen, dass ein Auslandsaufenthalt keinen Zeitverlust im Studium bedeuten muss und dass viele Möglichkeiten finanzieller Unterstützung bestehen, von der Förderung durch Programme wie ERASMUS bis zum AuslandsBAföG. Ausgehend von der Zahl der Besucher dieser Exchange Fair kann man sicher positiv gestimmt sein, dass in Zukunft wieder mehr Studierende die Chance auf einen Auslandsaufenthalt nutzen. Wir hoffen, dass nun bei vielen die Neugier geweckt wurde und sie bald ihr eigenes Abenteuer „Austausch“ beginnen können.

Andrea

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18. Kultur- und Museumsnacht Germersheim

Dancing workshops, model trains, learning how to do origami, seeing a catwalk, going on a tour of the fortress, watching a play, discovering the roads of Germany, looking at amazing pieces of art, listening to a reading, or admiring projections of what Germersheim used to look like – when you read about all these things that you could have done at the Long Night of Museums on 9th November you might feel like you have missed out on something. So did we. Sadly, there were not enough hours in the night to see everything that Germersheim had to offer on this special evening. However, we were lucky to have had the opportunity to see many wonderful things for free. 

We started off at the town centre, more precisely at the church of St Jakobus, where we listened to some beautiful hymns sung by the church choirs of St. Jakobus Germersheim and St. Martinus Lingenfeld. The atmosphere was peaceful, and we were happily lost in the moment. We left the church via the front entrance where we were greeted by two majestic horses pulling a fancy carriage. We decided to jump on and take a ride through town. Although it was cold, the journey was pleasant, and we waved at some passers-by, which made us feel as if we were the Queen of England.

Our ride ended in front of Germersheim’s famous Weißenburger Tor. As we were walking through the gate, we witnessed a Polka band. Once on the other side, we saw a big crowd surrounding a marquee. As we drew closer, we could hear hand clapping and finger snapping - someone was dancing flamenco! We decided to get a drink to warm us up. Glühwein was just what we needed on this cold November night.

From there we walked through the winding streets of Germersheim to the Ludwigstor where we were welcomed by medieval music and an entertaining fire-show. We sat and enjoyed the adrenalin filled spectacle until it was time to head to the music school for the highlight of the evening: Walk-don’t walk, a musical tour through the fortress.

Our guide led us through the labyrinth of tunnels and catacombs under the old fortress ramparts to various areas where we were welcomed by teachers of the music school who gave us some exclusive concerts. The first one was a spontaneous performance by a duo playing electric keyboard and drums. The second one was a more relaxing classical rendition of songs performed with two flutes and an oboe. The third one was a haunting performance by two men playing double bass and saxophone. It reminded us of a horror movie, which was apt given the scary location. Finally, we were blown away by an impressive singer who was accompanied by a pianist. She mesmerized us with her incredible vocal range and comedy.

 From there it was just a quick walk to the concert hall of the music school. We found some seats and watched the band Simply Three perform a variety of rock songs. This was the last thing we did, as this wonderful night came to a close at the stroke of one o’clock.

Considering how much we saw and how much more we could have seen that night, it was not surprising that the whole town of Germersheim seemed to be out. If you, however, did not get the chance to be there this time, you could try to go there next year. You might see us on our mission to experience all the things we missed out on this year.

 

Johanna & Leigh

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Die Fußball-WM-Analyse 2018

Am 14.06. um 17:00 Uhr ist es wieder so weit und die 21. Fußball-Weltmeisterschaft wird im Moskauer Luschniki-Stadion angepfiffen. Wird Deutschland sich den fünften Stern sichern? Wird einer der Favoriten Weltmeister oder wird uns doch eher ein Außenseiter überraschen? Diese Fragen werden zwar erst am 15.07. im Finale beantwortet, jedoch werden wir hier nun die teilnehmenden Länder grob analysieren und hinsichtlich ihrer Chancen einordnen.

 

14.06.: Russland-Saudi-Arabien 17:00 Uhr im Luschniki-Stadion Moskau (Gruppe A)

In der Gruppe A trifft Gastgeber Russland auf Saudi-Arabien, Ägypten und Uruguay. Besonders die Tatsache, dass sie als Gastgeber in das Turnier gehen, lässt Russland auf ein Weiterkommen in der Gruppenphase hoffen. Ebenso hilfreich war die Auslosung im letzten Dezember, die Russland eine machbare Gruppe bescherte. Bis auf Uruguay ist keiner der Übrigen in Gruppe A unter den besten 20 der Weltrangliste. Daher werden Russland gute Chancen für das Achtelfinale prophezeit.

Favorit in der Gruppe ist allerdings Uruguay, das als Weltranglisten-17. (Stand Mai 2018) den höchsten Platz in dieser von der FIFA monatlich berechneten Liste hat. Für Ägypten und Saudi-Arabien werden eher geringe Chancen berechnet. Während Saudi-Arabien 1990 das letzte Mal ins Achtelfinale kam, ist es bei Ägypten noch viel länger her; dort war es das letzte Mal 1934.

In Gruppe A gehen die Favoritenrollen daher klar an Russland und Uruguay. Saudi-Arabien und Ägypten haben eher nur Außenseiterchancen.

 

15.06.: Marokko-Iran 17:00 Uhr in Sankt Petersburg (Gruppe B)

Marokko und Iran beginnen zwar in Gruppe B, haben aber aufgrund ihrer Konkurrenz aus Spanien und Portugal eher geringe Chancen aufs Achtelfinale. Während Portugal sich als amtierender Europameister auch bei der WM Chancen auf den Titel ausrechnet, ist auch Spanien dies zuzutrauen. Nach den nicht sehr erfolgreichen Turnieren 2014 und 2016 hat sich Spanien wieder zu einem ernstzunehmenden Kandidaten auf den Titel entwickelt.

Portugal ist trotz des EM-Titels nicht der absolute Favorit bei der WM, was auch daran liegt, dass sie bei ihrem Titelgewinn vor zwei Jahren sehr inkonstant auftraten. Nachdem sie in der Gruppenphase nach drei Unentschieden nur drei Punkte holten und nur als einer der besten Gruppendritten ins Achtelfinale kamen, gewannen sie auch erst dort ihr erstes Spiel des Turniers und setzten dies dann bis zum Finale gegen den damaligen Gastgeber Frankreich fort.

 

16.06.: Frankreich-Australien 12:00 Uhr in Kasan (Gruppe C)

In Gruppe C gibt es mit Frankreich einen klaren Favoriten, das sich nach der Heim-EM vor zwei Jahren noch einmal weiterentwickelt hat und in diesem Jahr als Titelkandidat betrachtet werden kann. Die Konkurrenz Frankreichs besteht in der Gruppenphase aus Australien, Peru und Dänemark. Obwohl Peru als 11. der Weltrangliste einen Platz vor Dänemark steht, dürfte Dänemark doch leichter Favorit sein, nicht zuletzt, da es für Peru die erste WM-Teilnahme seit 1982 sein wird. Den Australiern werden eher nur Außenseiterchancen eingeräumt, da sie bei ihren bislang vier Teilnahmen nur einmal (2006 in Deutschland) über die Gruppenphase hinauskamen.

 

16:06.: Argentinien-Island 15:00 Uhr im Spartak-Stadion in Moskau (Gruppe D)

Argentinien ist als Vizeweltmeister von 2014 in Gruppe D klarer Favorit. Dahinter werden sich vermutlich Kroatien und Island um den zweiten Platz streiten, während Kroatien als Weltranglisten-18. vier Plätze vor Island liegt. Zwar hat die kroatische Nationalmannschaft in der Vergangenheit häufiger bewiesen, dass sie große Gegner schlagen kann (EM 2016 im 2:1 gegen Spanien), doch zeigte sie auch, dass sie nicht konstant ist, weshalb sie dann schon im Achtelfinale gegen den späteren Europameister Portugal scheiterte.

Island hat dagegen bei der letzten EM einige Sympathisanten dazugewonnen, da sie bei ihrer ersten Teilnahme überhaupt gleich ins Viertelfinale stürmten und auf dem Weg dahin Portugal und Österreich in der Gruppe sowie England im Achtelfinale hinter sich ließen.

Nigeria erreichte zwar 2014 das Achtelfinale (0:2 gegen Frankreich), jedoch waren ihre Gruppengegner Bosnien-Herzegowina und Iran – mit Kroatien und Island wird es Nigeria um einiges schwerer haben; viertes Team in der damaligen Gruppe war wie dieses Jahr Argentinien.

 

 17.06.: Costa Rica-Serbien 14:00 Uhr in Samara (Gruppe E)

Während Brasilien wiedererstarkt aus der WM 2014 und als Südamerika-Quali-Gewinner in die WM startet, tritt die Schweiz erneut als Geheimfavorit an

Costa Rica und Serbien dürften in ihrer Gruppe daher wenig zu lachen haben. Denn dass sie wie vor vier Jahren in der damals als Todesgruppe verschrienen Gruppe D mit Uruguay, England und Italien als Gruppensieger hervorgehen könnten, scheint fast unmöglich zu sein, jedoch war es das damals auch.

 

17.06: Deutschland-Mexiko 17:00 Uhr im Luschniki-Stadion in Moskau (Gruppe F)

Deutschland ist Favorit in Gruppe F. Neben Deutschland spielen noch Mexiko, Südkorea und Schweden, das aufgrund des Sieges in den Play-Offs gegen Italien sicherlich als stärkste Mannschaft einzuschätzen ist. Wenn sie die Leistung wiederholen können, sollten sie Deutschland ohne Probleme ins Achtelfinale folgen. Mexiko ist als Weltranglisten-15. allerdings acht Plätze vor Schweden platziert und somit nicht zu unterschätzen. Südkorea hat als 61. eher nur Außenseiterchancen.

 

18.06. Belgien-Panama 17:00 Uhr in Sotschi (Gruppe G)

In Gruppe G werden Belgien und England den Gruppensieg unter sich ausmachen, wobei Belgien mit leichter Favoriten-Rolle aufgrund der Weltrangliste (dritter, im Vergleich zu England als 13.) ins Turnier geht. Panama und Tunesien, die ebenfalls der Gruppe G zugeteilt sind, werden weniger gute Chancen haben, da sie bislang noch keine Erfolge bei Weltmeisterschaften zu verzeichnen hatten. Während Tunesien viermal bei einer WM antrat und viermal in der Gruppenphase ausschied, schaffte es Panama nun zum ersten Mal überhaupt an einer WM teilzunehmen.

 

19.06. Polen-Senegal 14:00 Uhr im Spartak-Stadion in Moskau (Gruppe H)

Gruppe H lebt definitiv von dem Duell zwischen James Rodriguez (Kolumbien) und Robert Lewandowski (Polen). Ein Duell zwischen dem Torschützenkönig der letzten WM und dem Torschützenkönig der Bundesligasaison 2017/18. Kolumbien und Polen werden sich um den Gruppensieg streiten, während Senegal und Japan sich vermutlich mit dem Kampf um Platz 3 begnügen müssen.

Die Weltmeisterschaft wird wieder Überraschungen bereithalten und mögliche Favoriten werden eventuell früh scheitern, während es Mannschaften, von denen man es kaum erwartet, in die KO-Phase und vielleicht darüber hinaus schaffen könnten. Ab dem 14.06. werden wir Antworten auf die Fragen erhalten, wie weit es Russland im eigenen Land schaffen wird, ob Europameister Portugal seinen Coup auch in dieser  WM wiederholen kann, ob Island den überraschenden Erfolg aus der letzten EM erneut erreichen wird und nicht zuletzt,  ob Deutschland seinen Titel verteidigen wird.

 

Hier nun noch einmal der Spielplanplan der deutschen Mannschaft:

23.05.: Start des Trainingslagers in Eppan/Südtirol

02.06.: Österreich-Deutschland in Klagenfurt

04.06.: Kaderbenennung der 23 Spieler

08.06.: Deutschland-Saudi-Arabien in Leverkusen

12.06.: Bezug des WM-Quartiers in Watutinki bei Moskau

17.06.: Deutschland-Mexiko in Moskau (Public Viewing im Theaterkeller)

23.06.: Deutschland-Schweden in Sotschi (PV im TK)

27.06.: Deutschland-Südkorea in Kasan (PV im TK)

15.07.: WM-Finale in Moskau

Schaut ruhig vorbei, wenn wir bei unseren Public Viewings am FTSK die deutschen Spiele zeigen und dabei Bier und Softgetränke verkaufen.

 

 

Auf eine aufregende und spannende Weltmeisterschaft 2018 und bis zum 17.06. im Theaterkeller!

 

Christian Riefler

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06|Reisekolumne: Pilgern auf dem Jakobsweg

Du hast bestimmt schonmal von irgendjemandem gehört: „Ich laufe den Jakobsweg.“ Damit ist meistens der ca. 800 km lange Weg beginnend in den französischen Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela gemeint. Wenn die Pyrenäen erstmal überwunden sind, schlängelt sich der Weg durch die wunderschönen Landschaften Nordspaniens. Und um loszulaufen braucht man gar nicht viel. Hier also eine Packliste mit ein paar nützlichen Tipps:

 

Backpack:

 

Da du schlecht den gesamten Weg einen Rollkoffer hinter dir herziehen kannst, brauchst du unbedingt einen Rucksack. Dieser muss weder groß noch besonders teuer sein. Ein kleiner, der um die 34 l Füllmenge hat, reicht vollkommen aus, da du auf keinen Fall mehr als 8 bis 10 Kilo einpacken solltest, um Rücken- und Nackenschmerzen zu vermeiden.

 

Tipp: Quechua hat günstige aber robuste Backpacks die sogar eine Vorrichtung für einen 3 l Wasserbeutel mit Trinkschlauch haben. So musst du keine lästigen PET-Flaschen mit dir rumschleppen und die Umwelt freut sich ebenfalls.

 

 

Pilgerpass:

 

Auch unverzichtbar für einen echten Pilger ist der Pilgerpass. Diesen kannst du online und für wenig Geld über einen beliebigen Pilgerverein erwerben. Du benötigst ihn, um in den Pilgerherbergen übernachten zu können. Diese Herbergen kosten meist nur 5 € und sind ohne Reservierung verfügbar. Auch sind sie immer, wenn du am Ziel deiner Tagesetappe ankommst, ausgeschildert und du findest schnell Kontakt zu anderen Pilgern. Du bekommst in den Herbergen und entlang des Weges auch Stempel in deinen Pass. Diese bestätigen, dass du nicht mit dem Bus gefahren, sondern gelaufen bist, und nur mit diesen bekommst du am Ende deines Weges in Santiago deine Compostela, die Urkunde, die bestätigt, dass du mindestens die letzten 150 km des Weges von Sarria nach Santiago zu Fuß zurückgelegt hast.

 

 

Gepäck:

 

Wie schon oben erwähnt, solltest du auf keinen Fall mehr als 10 Kilo mitnehmen. Glaub mir: Dein Rücken wird es dir danken! Am besten packst du zwei bis drei bequeme Sporthosen mit langem Bein ein oder kaufst dir eine Trekkinghose. Dann noch drei T-Shirts in den Rucksack zum Wandern, zwei bequeme Outfits für nachmittags und einen Schlafanzug. Auch Unterwäsche und Socken solltest du nicht für mehr als eine Woche einpacken. In den meisten Herbergen und Hotels gibt es Waschmaschinen. Auch empfehle ich dir nur kleine Flaschen für Shampoo- und Duschzeug mitzunehmen, da diese weniger wiegen und es auch in den kleinen Dörfern, in denen manchmal die Herbergen sind, Supermärkte gibt.

Tipp: Ein Regenponcho oder eine Regenjacke nicht vergessen! Auch ein zweites Paar Schuhe ist angenehm, da die Wanderschuhe manchmal nicht mehr so bequem wirken, wie sie eigentlich sind. Wenn du empfindlich bist was Fußpilz oder Bakterien angeht, empfehle ich auch ein paar Flipflops zum Duschen!

 

 

Kleinigkeiten, die das Pilgerleben erleichtern:

 

Da eine Pilgerreise kein Urlaub in einem 5-Sterne Hotel ist, gibt es einige Dinge, die du einpacken kannst, um dir das Pilgerleben etwas angenehmer zu gestalten, als es manchmal ist. Von vielen Outdoormarken gibt es Wäschebeutel, die du bequem an den Rucksack hängen kannst. So ein Beutel schützt nicht nur deine Nase vor dem umwerfenden Geruch deiner Socken, sondern ist auch in den meisten Fällen wasserdicht und so kannst du auch mal ein nasses Handtuch reinpacken, ohne dass andere Sachen im Rucksack nass werden. Auch solltest du über die Anschaffung eines Reisekochsets denken. Normalerweise findest du in den Herbergen alles, was du zum Kochen brauchst, aber da gibt es auch Ausnahmen. So bist du immer auf der sicheren Seite und musst kein Geld für teures Essen in Restaurants ausgeben.

 

Tipp: Da sowohl ein voller Wäschesack, als auch ein kleiner Reisetopf viel Platz im Rucksack wegnehmen, solltest du diese einfach von außen an den Rucksack hängen.

 

 

 

Sachen, die du unbedingt haben und wissen solltest:

 

Es gibt einige Sachen, die du erst lernst, wenn du schon unterwegs bist. So zum Beispiel, dass sich alle Pilger mit den Worten „Buen Camino“ grüßen. Auch hat jeder Pilger eine Jakobsmuschel am Rucksack hängen. Diese kannst du überall entlang des Weges kaufen. Die Muschel ist außerdem das Zeichen aller Pilger und dient als Wegweiser entlang des Weges. Wenn du von Muschel zu Muschel läufst, kannst du dich nicht verlaufen.

Anne Engelskirchen

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"Wir sind Kandel" am 24.03.2018 - Germersheimer Studis für Toleranz, Offenheit und gegen Fremdenhass

Samstag, der 24.03.2018, 13 Uhr: Sieben Studis aus Germersheim warten auf einen Bus, der extra bestellt wurde, um die Demonstrationswilligen sicher nach Kandel zu fahren. Dabei war es noch nicht einmal sicher, ob der Bus überhaupt fährt, weil sich zu wenige verbindlich angemeldet hatten. Also dachte ich mir, ich möchte unbedingt an der Demo teilnehmen, denn es muss etwas getan werden, damit die Fahrt mit dem Bus doch noch stattfindet. Zusammen mit zwei anderen Studierenden druckte ich also den Aufruf zur Demo aus und wir verteilten ihn zwei Tage vorher in Germersheim, in Cafés, in der Stadtverwaltung, bei Dönerläden, vor dem Bahnhof und vor Real. Zusätzlich schlichen wir uns in sämtliche Stockwerke des Studentenwohnheims am Bahnhof und machten Werbung. Die Resonanz, die wir bekamen, war durchweg sehr positiv, dennoch kennt man das ja: In den Semesterferien herrscht tote Hose, vor allem in Germersheim.

Wir sind Kandel – Was ist das überhaupt und warum gibt es das?

Ausgerichtet wird diese Demo, die eigentlich eine Gegen-Demo ist, von dem am 10. März 2018 gegründeten Bündnis „Wir sind Kandel“. Nachdem viele Rechtsextreme auf die Straße gingen, angeblich, um den Tod der 15-jährigen Mia zu betrauern, wurde schnell klar, dass Mias Tod nur instrumentalisiert wurde. Mia war im Dezember von ihrem Ex-Freund, einem afghanischen Flüchtling, erstochen worden. Als die Nationalität des Täters bekannt wurde, beschäftigte dieser Fall ganz Deutschland und vor allem asylpolitische Fragen rückten wieder in den Vordergrund politischer Debatten.

Rechtsextreme Gruppen wie „Der dritte Weg“, die „Identitäre Bewegung“ und andere begannen im Januar in Kandel zu demonstrieren. Anfang März wurden von der AfD sogar etwa 4000 Menschen mobilisiert, die „Kandel ist überall“ auf den Straßen skandierten. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die AfD schon vier Wochen vorher deutschlandweit ihre Anhänger zum Demonstrieren aufrief.

Nach diesem regelrechten Schock der tausendfachen Beteiligung rechter Gruppierungen, unter ihnen auch ein paar Hundert Rechtsextreme, wollten die Bürger Kandels ein Zeichen setzen, dass sie eben nicht der Meinung der Demonstranten sind. Sie wollen sich als offene, freundliche, kommunikative südpfälzische Gemeinde präsentieren. Was sie nicht wollen, ist Hetze gegen Fremde und gegen Asylsuchende. Sie wollen keine Pauschalisierung und auf ihren Straßen keine Sätze wie: „Asylanten sind alle kriminell“ oder „Durch Asylanten verlieren die Deutschen ihre Identität“, hören.

 

Als Gegen-Demonstration schlossen sich die Facebook-Gruppe „#FreeKandel“ und die Bürgerinitiative „Wir sind Kandel“ zum gleichnamige Bündnis „Wir sind Kandel“ zusammen. In diversen Gruppen sozialer Medien, aber auch von vielen einzelnen Usern wurde der Aufruf zur friedlichen Gegen-Demonstration mit einer Kundgebung geteilt.

An diesem Tag waren wir nun sehr gespannt darauf, was uns erwarten würde. Zusammen mit ca. einem Dutzend Mitglieder aus dem Verein Interkultur aus Germersheim fuhren wir zusammen im Bus nach Kandel. Der Herr, der den Bus organisiert hatte, bat uns, uns nach der Kundgebung wieder am Bus einzufinden, sodass allen Insassen eine sichere Rückfahrt garantiert werden könnte. Wir mitfahrenden Studis schauten uns an und fragten uns halb scherzhaft, halb besorgt, ob wir denn etwas zu befürchten hätten.


In Kandel angekommen, liefen wir den Gruppen von Menschen nach, gut erkennbar an den „Wir sind Kandel“-Buttons oder Transparenten. Je näher wir dem Ort der Kundgebung, dem Bahnhofsvorplatz in Kandel, kamen, desto mehr fiel uns die Polizei-Präsenz auf. Überall waren Polizisten. Insgesamt waren rund tausend Beamte im Einsatz, was man in der nur 9000 Einwohner starken Gemeinde Kandel spürte.

Der Bahnhofsvorplatz füllte sich schnell. Die Gewaltbereitschaft der Antifaschisten-Gruppe machte sich beim Einfahren eines Zuges mit rechten Demonstranten bemerkbar: Die sich zur „Antifa“ bekennenden Demonstranten wollten diese am Aussteigen hindern, was von der Polizei unterbunden wurde. Wir sahen zu, dass wir schnell Abstand gewannen und suchten uns einen Platz in der friedlichen Menschenmenge.

Als Zeichen der Geschlossenheit, waren auch einige Vertreter der rheinland-pfälzischen Landesregierung zugegen. Malu Dreyer hielt eine Rede, in welcher sie ihre Unterstützung allen Bürgern und Personen mit politischen Ämtern in Kandel versicherte. Sie sprach sich offen gegen die vergangenen Demonstrationen aus und machte allen Mut, die sich gegen Fremdenhass und Intoleranz wehren. Weiter stellte sie klar, dass man stolz auf seine deutsche Herkunft sein darf und trotzdem in einer Demokratie leben kann. Malu Dreyer wirkte sehr authentisch in ihrer Rede und man merkte ihr an, dass ihr diese Situation des immer weiter aufkeimenden Rassismus sehr nahegeht und wie sehr sie das freie, demokratische Lebensgefühl für alle in Deutschland lebenden Menschen bewahren will.

Nachdem sie geschlossen hatte, wurde laut und lange applaudiert und Fahnen geschwungen. Es folgten weitere Reden von anderen Regierungsvertretern und dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Das Bündnis „Wir sind Kandel“ stellte sich und seine Philosophie ebenfalls vor.

Zwischen den Beiträgen gab es eine musikalische Untermalung von der Band „Strom und Wasser“ um Heinz Ratz mit gesellschaftskritischen Songs.

Nach den Reden wurden die Demonstrierenden aufgerufen, in einem Zug durch die Innenstadt Kandels zu laufen. Dieser Zug verlief friedlich und wurde von gelegentlichen Sprechchören begleitet. Nachdem wir wieder am Bahnhofsvorplatz ankamen, steuerten wir den Bus an, der uns nach Germersheim zurückbringen sollte.

Was uns bleibt, ist das gute Gefühl, dabei gewesen zu sein und mit so vielen Menschen für unsere Überzeugungen einzustehen.

Um es mit Malu Dreyers Worten zu sagen: „Wir demonstrieren nicht gegen etwas, sondern für etwas. Wir demonstrieren für ein freies Land, für Offenheit, Toleranz und Demokratie.“

Wer zu einer weiteren Demonstration nach Kandel mitfahren möchte, kann sich gerne bei mir melden, die Kontaktdaten bekommt ihr von unserem AStA. Oder ihr schreibt mich bei Facebook an.

Judith Petersen

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Street Food Festival Karlsruhe 2018 (und ein Ausblick auf Germersheim)

Es gibt viele Arten, das Leben zu genießen, aber eine der besten dürfte wohl das Essen sein. Nichts ist so vielfältig wie die Gerichte aus den unterschiedlichsten Teilen der Erde. Wenn man aber gerade keine Zeit hat, sich auf eine kulinarische Weltreise zu begeben und alles vor Ort auszuprobieren, dann kann man es sich auch auf diversen Stationen der Street Food Festivals gutgehen lassen.

Street Food ist eine spannende Mischung aus dicht gedrängten Ständen und Trucks, meist an einem belebten Ort oder einer anderweitig schönen Kulisse, die Speisen von verschiedenen Weltküchen verkaufen. Die große Auswahl wird sowohl von erfahrenen Caterern als auch von Hobbyköchen angeboten. Street Food Festivals gibt es überall auf der Welt, von den USA über Europa bis nach Australien erstreckt sich der Trend des Open-Air Essens mittlerweile. Gerade in den warmen Monaten des Jahres scheint es in beinahe jeder Stadt ein solches Festival zu geben. Dabei finden einige in Großstädten wie Berlin regelmäßig am gleichen Ort statt, während andere durch die gesamte Republik touren. Ursprünglich kommt das Street Food vor allem aus dem asiatischen Raum, wo Garküchen schon sehr lange zum Stadtbild gehörten. Die niedrigen Preise und der gute Geschmack taten ihr Übriges, um die Festivals dann auch über die Grenzen Asiens hinaus bekanntzumachen.

Wer schon länger in Germersheim studiert, dem wird eventuell noch die Street Food Tour im Gedächtnis geblieben sein, die im Rheinvorland stattfand. Doch auch in anderen Städten der näheren Umgebung finden regelmäßig Events dieser Art statt, so auch am 7. Und 8. April in Karlsruhe.

An einem sonnigen Samstag in den Semesterferien machte ich mich also, wie viele andere Menschen, auf den Weg nach Karlsruhe, um Speisen aus aller Welt an nur einem einzigen Ort zu probieren. Die Auswahl war riesig, weshalb es zunächst schwerfiel, sich für ein Gericht zu entscheiden. Man war umgeben von unzähligen Düften, die alle so unterschiedlich wie verlockend waren. Für jeden Geschmack war hier etwas dabei. Neben herzhaften Speisen wie exotisch duftendem Kimchi aus Korea und kanadischem Poutine fand man auch kleine, süße Sünden wie mit Eis und Schokolade gefüllte Marshmallows, köstlichen Strudel und frittierte Süßigkeiten. Interessant war auch die Auswahl an Craft Beer, das in der Mittagshitze eine sehr gute Erfrischung bot, doch auch an alkoholfreien Getränken wurde nicht gespart. Jeder Truck oder Stand bot seine Gerichte auf Tafeln und in Auslagen an, die die Entscheidung nur noch schwieriger machten. Sobald man sich dann aber an einer der langen Schlangen anstellte, wurde man nicht enttäuscht.

Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass man am besten mit Freunden auf das Festival gehen sollte, um möglichst viel zu probieren. Allerdings sind diese Festivals nicht gerade etwas für den kleinen Geldbeutel, denn oft sind die Portionen klein und der Preis hoch. Dennoch würde ich jedem, der sich gern unter freiem Himmel von den unterschiedlichsten Gerichten verwöhnen lassen will, empfehlen, einmal ein Street Food Festival zu besuchen.

 

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist: Vom 11. bis 13. Mai 2018 kommt die Street Food Tour auch wieder nach Germersheim ins Rheinvorland. Der Eintritt ist frei.

 

Lydia Kleinstück

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So long, Buddy

Am 14.07.2017 fand der Grillabend des Buddy-Projekts statt. Alle Voraussetzungen waren erfüllt, damit die Gäste einen schönen Abend verbringen können: Grillgut, Salate, Knabberzeug und Getränke wurden zur Verfügung gestellt und die Musikgemeinschaft sorgte für die musikalische Untermalung. Das Wetter hat sogar mitgespielt, was am Tagesanfang nicht so sicher war.

 

Doch neben der gemütlichen Stimmung ließ sich auch etwas anderes spüren. Eine gewisse Traurigkeit. Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, war das die allerletzte Veranstaltung des Buddy-Projekts, weil es dieses Semester zum letzten Mal organisiert wurde. Die Gründe dafür sind der Öffentlichkeit unklar und bleiben hinter den Kulissen des Fachbereichs versteckt. Bekannt ist nur, dass es zum Teil um Finanzmittel geht. Jedoch sind die Gründe hier nicht das Wesentliche. Was zählt, sind ihre Folgen und das bedauerliche Ergebnis der Streitigkeiten: Das Buddy-Projekt kann nicht mehr fortgeführt werden. Somit verliert der Fachbereich eine besondere Instanz, die seit ihrer Gründung um Wintersemester 2009/2010 sehr viel zur Gastfreundlichkeit des Campus beigetragen hat. Das Buddy-Projekt hat zahlreichen Austauschstudierenden die Ankunft erleichtert, weil es durch die Germersheimer Buddys, welche die Rolle eines Mentors übernahmen, einen ersten Berührungspunkt geleistet hat. Dadurch haben die ausländischen Studierenden nicht nur Unterstützung bei vielen verwaltungstechnischen Dingen (z. B. Behördengänge) bekommen, sondern sie konnten auch erste Kontakte knüpfen, aus denen sich oft Freundschaften entwickelt haben.

 

Darüber hinaus war das Buddy-Projekt mit einem sehr vielfältigen und breitgefächerten Veranstaltungsprogramm ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Studierenden. Es konnten auch „Nicht-Buddys“ an Weinproben, Film- und Spielabenden, Wanderungen, Exkursionen usw. teilnehmen. Und das alles wird es jetzt nicht mehr geben. Das Projekt, das im Laufe der Jahre gewachsen ist, sich verbreitet hat und sich für mehr Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (Cross Borders, dem AStA) einsetzte, erfährt ein jähes Ende, was für viele einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. An alle, die das Buddy-Projekt mitgestaltet, daran teilgenommen, sich engagiert und keine Mühen gescheut haben, damit die Austauschstudierenden sich am FTSK schnell wohlfühlen: Vielen Dank und Hut ab! Ohne euch wird unserem Fachbereich definitiv etwas fehlen.

 

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06|reisekolumne: whoUkraine

Zehn Uhr abends am Flughafen von Charkiw. Der Ort ist bereits zu großen Teilen verwaist. Es ist nicht so, dass man sich selbst zu Stoßzeiten viel Betrieb in dieser kleinen Einrichtung vorstellen könnte. In einem Café sitzt ein Pärchen, feiert gerade vermutlich ein langersehntes Wiedersehen. Hier und da stehen noch Taxifahrer und Chauffeure, die mit Namensschildern die ankommenden Gäste zu identifizieren versuchen. Unter den ankommenden Gästen befinde ich mich. Gemeinsam mit einer Freundin besuche ich eine weitere Freundin, die ihre Semesterferien daheim bei ihren Eltern verbringt. Was heißt daheim? Eigentlich kommen sie und ihre Eltern aus Donezk, der Hauptstadt einer der selbsterklärten autonomen Regionen des Landes, in denen mal mehr, mal weniger Bürgerkrieg herrscht. Kein Ort, Gäste zu empfangen, die weder des Russischen noch des Ukrainischen mächtig sind. Kein Ort, für die, die wie meine ukrainische Freundin, das Russische als ihre Muttersprache ansehen. Ohnehin sind sie und ihre Eltern schon sehr früh aus Donezk nach Charkiw geflohen, da war sie selbst noch nicht mal am FTSK. Wenn sie von ihrem Geburtsland erzählt, dann meist von der Großartigkeit ihrer Heimatstadt und dem Leben in der Ukraine bis zu jenem Sommer 2014. Danach wird die Geschichte traurig, schwermütig, an dieser Stelle nichts für einen Reisebericht. Nicht zuletzt, weil es nicht meine Geschichte ist und ich mir das Ausmaß kaum vorstellen kann. Aber meine Freundin erzählt dennoch und das weiß ich zu schätzen. Sie lädt uns ein, ihr Land kennenzulernen. Eine Einladung, die wir nur zu gerne annehmen.

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Über den Zusammenhang von Musikalität und Sprachbegabung - Oder: Warum sind eigentlich so viele Germersheimer so unglaublich musikalisch?

„Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden.“

(Berthold Auerbach)

 

Schon der Schriftsteller und Humanist Berthold Auerbach verstand es trefflich, die Bedeutung von Musik für den Menschen in nur einem Satz zusammenzufassen: Musik ist international, interkulturell, allseits verständlich und gehört, so wie Sprache auch, zum menschlichen Lebensumfeld. Und deshalb verwundert es kaum, dass es einem leidenschaftlichen Hobbymusiker wie mir beim musikalischen Aufgebot des FTSK fast schon die Sprache verschlägt.

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Verzweifelt gesucht: Zukunftsstrategie für unseren Fachbereich

 

Vor nicht allzu langer Zeit erschien an dieser Stelle ein Satireartikel mit dem Titel „Quo vadis, FTSK?“, der noch ohne konkreten Anlass darüber witzelte, welche Wege unser Fachbereich wohl künftig einschlagen werde und ob angesichts knapper Kassen nicht beispielsweise die Namensrechte des AudiMax künftig an den gleichnamigen Autohersteller gewinnbringend abgetreten werden könnten.

 

Dass der Spaß meist dann aufhört, wenn Satire von der Realität eingeholt wird, ist seit mehreren Monaten an unserem Fachbereich zu spüren. Denn tatsächlich stellt sich momentan ganz nüchtern die Frage: Wo möchte Germersheim inhaltlich hin, wie macht sich der Fachbereich zukunftsfest und wo sieht er sich zum Beispiel in zehn Jahren? Weitere Fragen schließen sich daran an: Ist das hiesige Lehrangebot noch adäquat für Berufsfelder und Berufsbilder im 21. Jahrhundert? Ist Germersheim – auf ganz verschiedenen Ebenen – noch auf der Höhe der Zeit? Und falls nicht: Welche Konsequenzen würde dies nach sich ziehen?

 

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Bahngeschichten

Das Semesterende rückt näher und damit auch die Reisezeit. Nicht wenige werden vermutlich ihren Weg in den Urlaub in der Heimat oder im Ausland mit der Bahn bewältigen. Was da so alles passieren kann, selbst, wenn man nur regelmäßig pendelt, haben unsere beiden Autorinnen niedergeschrieben.

 

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Fotos von der InterFak 2017

Hier findet ihr endlich die Fotos von der Fotowand! Der dazugehörige Artikel erscheint im kommenden 06|kurier.

 

An dieser Stelle vielen lieben Dank an Doriane Dupont für die tollen Fotos.

Wer Doriane für ein Fotoshooting buchen will oder noch mehr Werke von ihr sehen möchte, kann das hier tun:
http://dorianephotography.raidghost.com/

 

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Zu Besuch bei Fellnasen

Da sich der internationale Katzenboom sowieso noch nicht gelegt hat, hiermit noch ein Beitrag  zu diesem Thema. Es ist weltweit bekannt, dass es in Japan – besonders in der belebten Hauptstadt Tokio – einiges Schräges zu sehen gibt. Unter anderem auch das Phänomen des Katzencafés.

 

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Germersheim früher – oder: (Uni-)Leben in StudiVZ-Gruppen

Es begab sich aber zu der Zeit, als… nein, ganz so historisch soll dieser Artikel dann doch nicht werden. Obwohl – wer erinnert sich heute eigentlich noch an StudiVZ? Für viele mag „Deutschlands großes soziales Netzwerk“ (Eigenbezeichnung) tatsächlich aus der grauen Vorzeit stammen und längst im Abgrund der Geschichte verschwunden sein wie zuvor bereits Telefone mit Wählscheiben, Testbilder im Fernsehen oder Diskettenlaufwerke.

 

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Ferien- und Nebenjobs: Fußballschiedsrichter

 „Schiri, hast du deine Brille vergessen?“

„Schiri, der hat schon Gelb!“

„Schiri, das war nie im Leben Abseits!“

„Schiri, Telefon!“

„Schiri, wir wissen wo dein Auto steht!“

 

Es gibt genügend Sprüche, die man sich als Mann in Schwarz anhören kann. Egal ob in der Kreisliga vor 50 Zuschauern oder im Profigeschäft in einem Hexenkessel mit 70.000 Menschen: Als Schiedsrichter wird man es vermutlich nie schaffen, alle Beteiligten zufriedenzustellen.

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