Dritter Tandem-Treff am FTSK

Der Beginn des Wintersemesters ist in der Regel mit viel Arbeit, ungemütlichem Wetter und dem einen oder anderen Problem mit mindestens einer der Fremdsprachen verbunden. Vielleicht ist man durch die lange Pause zwischen den Semestern „eingerostet“, vielleicht kommt man aber auch als Austauschstudierende/r an den FTSK und versteht sprichwörtlich die Welt nicht mehr.

Ein Sprachtandem wäre da die Lösung. Es muss lediglich jemand gefunden werden, der die gesuchte Fremdsprache als Muttersprache hat und sich austauschen möchte. Das mag vielleicht einfach klingen, doch unter den vielen Studierenden des FTSK genau diese eine Person zu finden, auf die das alles zutrifft, ist oft schwieriger als gedacht. Unterschiedliche Stundenpläne und Termine aller Art (um nur einige Beispiele zu nennen) können die Suche deutlich erschweren.

All diesen Problemen und Unsicherheiten soll der Tandem-Treff am FTSK entgegenwirken, der vom Akademischen Auslandsamt und dem IntraFak-Ausschuss des Studierendenparlaments dieses Semester zum dritten Mal organisiert wurde. In entspannter Atmosphäre, bei Snacks und Getränken, können hier neue Kontakte geknüpft werden. Mit etwas Glück findet man hier das gesuchte Sprachtandem und kann dem verbleibenden Semester mit etwas mehr Gelassenheit entgegenblicken. Und vielleicht entsteht ja sogar die eine oder andere „Tandem-Freundschaft“.

Dieses Mal fand der Tandem-Treff im Audimax statt. Diese Entscheidung kam vor allem zustande, weil es dieses Semester viele Austauschstudierende gibt und die Organisatoren dementsprechend mit viel Andrang rechneten. Wer beim Tandem-Treff war, wird bestätigen können, dass diese Annahme durchaus gerechtfertigt war, denn es erschienen gut hundert Teilnehmer/innen zur Veranstaltung.

Nachdem die fleißigen Helferinnen und Helfer des IntraFak-Ausschusses und Akademischen Auslandsamts Tische gerückt, Snacks bereitgestellt und die Wände mit Flaggen verziert hatten, ging es auch schon los. Die ersten Studierenden betraten das Audimax und bedienten sich auch direkt am Tisch ganz vorn im Raum. Hier lagen Sticker mit den Flaggen verschiedener Länder aus, die die jeweiligen Fremdsprachen symbolisierten. So wussten auch andere Teilnehmer sofort, welche Sprache gesprochen und welche Sprache gesucht wurde. Das System ging auf und bald bildeten sich schon erste Grüppchen, die sich über alle möglichen Themen austauschten. Da schon zum offiziellen Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr sehr viel los war, entstand schnell eine Schlange vor dem „Stickertisch“ und auch hier wurden dann schon erste Gespräche geführt. Es gibt eben viele Wege, das Eis zu brechen.

Der Tandem-Treff war auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg und wir hoffen, allen Teilnehmern/innen hat es genauso gut gefallen wie den Organisatoren.

Wir wünschen allen weiterhin viel Erfolg im Semester und hoffen, dass das Sprachtandem eine Bereicherung für euch ist.

 

Lydia Kleinstück

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